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​Sommerpausenlektüre & TV-Tipp: TATORT Jewish Chamber Orchestra Munich



Das Orchester Jakobsplatz München - OJM heißt ab der nächsten Spielzeit JEWISH CHAMBER ORCHESTRA MUNICH. Wie könnten wir diese große Veränderung noch besser in die Welt hinaus posaunen als in einer tragende Rolle bei einem TATORT mitzuspielen - und zwar als Jewish Chamber Orchestra Buenos Aires! 

Darum kommt hier ein TV-Tipp an alle Freunde des OJM bzw. des Jewish Chamber Orchestra Munich, an alle eingefleischten Tatort-Fans sowie an alle experimentierfreudigen Cineasten gleichermaßen:
Stellt schon mal die Getränke kalt für den Luzerner  TATORT: Die Musik stirbt zuletzt, zu sehen am Sonntag, 5. August 2018 um 20:15 Uhr in der ARD, dann in der ARD-Mediathek.

Bei diesem Tatort ist alles ein wenig anders: angefangen vom Plot, der während eines Benefizkonzerts mit Kompositionen von Holocaustopfern spielt und der Mordrate, die nicht ganz den üblichen Tatort-Gesetzen entspricht, über die prominente, vorrangig aus dem Schauspielbereich generierte Besetzung (u.a.  Sibylle Canonica) bis hin zur Regie (Dani Levy) und - nicht zu vergessen: die Kamera (Filip Zumbrunn), die sozusagen eine Hauptrolle übernimmt! So viel sei verraten, den Schnitt hat man sich bei dieser schwindelerregenden, knapp 90-minütigen Achterbahnfahrt gespart; One-Take ist das Zauberwort. 

Ach ja, und Dirigent Daniel Grossmann räumt das Pult für den Schauspieler Gottfried Breitfuss, schlüpft in die Rolle des Percussionisten und darf sogar einen Satz sprechen:


Der Perkussionist (im wahren Leben: Dirigent des Jewish Chamber Orchestra Munich) versucht nach dem Mordanschlag die Gemüter zu beruhigen.  (Aus: «Tatort – Die Musik stirbt zuletzt», Regie: Dani Levy, Kamera: Filip Zumbrunn, Produktion: Hugofilm, Christof Neracher © SRF/Hugofilm)


Und dann bleibt noch der Ort zu erwähnen: dieser 14. Fall des Luzerner Ermittlerduos (wunderbar und bisweilen wunderbar komisch:  Delia Mayer und Stefan Gubser) spielt im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (kurz: KKL), erbaut 1998 vom französischen Star-Architekten Jean Nouvel, in einem der schönsten Konzertsälen der Welt, der auch noch mit einer phänomenalen Akustik ausgestattet ist.

Making of: der Konzertsaal des KKL (© SRF / Daniel Winkler)


Aber mehr soll nicht verraten werden, schaut selbst bzw. lest selbst! Die Berichterstattung zum Tatort bzw. zur Orchesterumbenennung war nämlich ebenso phänomenal, darum im Folgenden eine kleine Auswahl:


Welt (Schwerpunkt auf Hintergrundinformationen zu den im Tatort gespielten Komponisten) 

Spiegel online

Zeit Magazin

SWR2

Süddeutsche Zeitung

BR Klassik Aktuell

BR Podcast (Interview mit Daniel Grossmann mit Schwerpunkt auf Umbenennung)

Münchner Abendzeitung

Donaukurier

Ein schönen Sommer wünscht das gesamte OJM-Team!

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und -hören mit euch als JEWISH CHAMBER ORCHESTRA MUNICH!

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