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7.-11. November 2017
Konzerttournee Shanghai

Ernst Krenek
Symphonische Musik

Johannes Brahms
Serenade No. 2

Orchester Jakobsplatz München
Daniel Grossmann, Dirigent

gefördert von:

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Ernst Krenek

Ernst Krenek (*1900), Sohn eines k.u.k-Offiziers böhmischer Herkunft, besuchte von 1911 bis 1919 das Wiener Gymnasium Klostergasse und begann schon während dieser Zeit im Alter von 16 Jahren sein Kompositionsstudium bei Franz Schreker in Wien. Nach seinem Militärdienst und einem zweisemestrigen Philosophiestudium folgte er seinem Lehrer 1920 nach Berlin, wo er bald im Kreise bedeutender Musiker wie Ferruccio Busoni, Hermann Scherchen und Eduard Erdmann verkehrte.
1924 heiratete er Anna Mahler, die Tochter Gustav Mahlers, doch das Paar trennte sich noch im gleichen Jahr.

Spätestens seit der Oper Jonny spielt auf war Krenek für die Nationalsozialisten ein „Kulturbolschewist“ und nach ihrer Machtübernahme 1933 wurden seine Werke im Deutschen Reich als „entartet“ verboten. Krenek konvertierte nach 1930 zum Katholizismus und hatte Sympathien für den italienischen Faschismus, die er auch öffentlich bekundete.

1937 reiste Krenek zum ersten Mal in die USA, in die er 1938 nach dem „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland emigrierte. In den USA begann er eine intensive Lehrtätigkeit, zuerst ab 1939 am Vassar College in Poughkeepsie, New York, von 1942 bis 1947 dann an der School of Fine Arts der Hamline University in Saint Paul, Minnesota. 1945 wurde er amerikanischer Staatsbürger.

Privat pflegte Krenek regen Austausch mit den führenden Künstlern und Intellektuellen seiner Zeit wie Rilke, Adorno, Thomas Mann, Schönberg und Strawinsky.

Krenek starb 1991 in Palm Springs, Kalifornien.

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weitere Infos zum Konzert

Ab 1937 wurde Shanghai für etwa 20.000 Juden der Ort der letzten Zuflucht. Im November 2015 widmete das OJM diesem Thema ein Konzert – mit großem Erfolg, so dass der Plan entstand, im Jahr 2017, wenn sich die Auflösung des Shanghaier Ghettos zum 70. Mal jährt, mit einer OJM-Shanghai-Tournee die spezielle Verbindung dieser Stadt mit dem Judentum zu würdigen.

In Kooperation mit dem Konfuzius-Institut, dem Goethe-Institut und der Tongji-Universität in Shanghai wird eine Tournee der besonderen Art stattfinden: In einem mehrtägigen Workshop werden Studierende der Shanghaier Universität unter Anleitung der OJM-Musiker das gemeinsame Konzertprogramm erarbeiten. Das sich in diesen Tagen neu zu formierende deutsch-chinesische Symphonieorchester wird sich und sein Können in einem festlichen Abschlusskonzert präsentieren – Musik grenzenlos!

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Daniel Grossmann

Daniel Grossmann ist mehr als ein Dirigent. Er ist auch Gründer und künstlerischer Leiter des OJM.
Zusammen mit dem OJM schafft er Räume und Möglichkeiten für eine lebendige deutsch-jüdische Gegenwartskultur und ist stets auf der Suche nach neuen, auch genre- und institutionsübergreifenden Formaten.

Daniel Grossmann gründete das OJM im Jahr 2005. Unter seiner Leitung und seiner stark inhaltlich orientierten Programmatik hat sich das OJM zu einem international beachteten, professionellen Klangkörper auf musikalisch hohem Niveau entwickelt und ein Profil erarbeitet, das einzigartig im facettenreichen Münchner Kulturleben ist.

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weitere Infos zum Konzert

Ab 1937 wurde Shanghai für etwa 20.000 Juden der Ort der letzten Zuflucht. Im November 2015 widmete das OJM diesem Thema ein Konzert – mit großem Erfolg, so dass der Plan entstand, im Jahr 2017, wenn sich die Auflösung des Shanghaier Ghettos zum 70. Mal jährt, mit einer OJM-Shanghai-Tournee die spezielle Verbindung dieser Stadt mit dem Judentum zu würdigen.

In Kooperation mit dem Konfuzius-Institut, dem Goethe-Institut und der Tongji-Universität in Shanghai wird eine Tournee der besonderen Art stattfinden: In einem mehrtägigen Workshop werden Studierende der Shanghaier Universität unter Anleitung der OJM-Musiker das gemeinsame Konzertprogramm erarbeiten. Das sich in diesen Tagen neu zu formierende deutsch-chinesische Symphonieorchester wird sich und sein Können in einem festlichen Abschlusskonzert präsentieren – Musik grenzenlos!

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Ernst Krenek

Ernst Krenek (*1900), Sohn eines k.u.k-Offiziers böhmischer Herkunft, besuchte von 1911 bis 1919 das Wiener Gymnasium Klostergasse und begann schon während dieser Zeit im Alter von 16 Jahren sein Kompositionsstudium bei Franz Schreker in Wien. Nach seinem Militärdienst und einem zweisemestrigen Philosophiestudium folgte er seinem Lehrer 1920 nach Berlin, wo er bald im Kreise bedeutender Musiker wie Ferruccio Busoni, Hermann Scherchen und Eduard Erdmann verkehrte.
1924 heiratete er Anna Mahler, die Tochter Gustav Mahlers, doch das Paar trennte sich noch im gleichen Jahr.

Spätestens seit der Oper Jonny spielt auf war Krenek für die Nationalsozialisten ein „Kulturbolschewist“ und nach ihrer Machtübernahme 1933 wurden seine Werke im Deutschen Reich als „entartet“ verboten. Krenek konvertierte nach 1930 zum Katholizismus und hatte Sympathien für den italienischen Faschismus, die er auch öffentlich bekundete.

1937 reiste Krenek zum ersten Mal in die USA, in die er 1938 nach dem „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland emigrierte. In den USA begann er eine intensive Lehrtätigkeit, zuerst ab 1939 am Vassar College in Poughkeepsie, New York, von 1942 bis 1947 dann an der School of Fine Arts der Hamline University in Saint Paul, Minnesota. 1945 wurde er amerikanischer Staatsbürger.

Privat pflegte Krenek regen Austausch mit den führenden Künstlern und Intellektuellen seiner Zeit wie Rilke, Adorno, Thomas Mann, Schönberg und Strawinsky.

Krenek starb 1991 in Palm Springs, Kalifornien.

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Daniel Grossmann

Daniel Grossmann ist mehr als ein Dirigent. Er ist auch Gründer und künstlerischer Leiter des OJM.
Zusammen mit dem OJM schafft er Räume und Möglichkeiten für eine lebendige deutsch-jüdische Gegenwartskultur und ist stets auf der Suche nach neuen, auch genre- und institutionsübergreifenden Formaten.

Daniel Grossmann gründete das OJM im Jahr 2005. Unter seiner Leitung und seiner stark inhaltlich orientierten Programmatik hat sich das OJM zu einem international beachteten, professionellen Klangkörper auf musikalisch hohem Niveau entwickelt und ein Profil erarbeitet, das einzigartig im facettenreichen Münchner Kulturleben ist.

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